Das Symbol meines Lebens: Ouroboros


  Die Drachenschlange Ouroboros
hält die Welt in ihrer Umarmung,
sie spiegelt unseren Horizont auf jeder Ebene seines Daseins.
Sie verschlingt sich fortwährend selbst
und symbolisiert damit die Ewigkeit.
Ein niemals enden wollender Prozess der Erneuerung
und des Vergehens.
Der Lauf der Welt, des Seins.
 
Wenn ich sehnsüchtig in den Horizont blicke und mich auf den Weg mache, ihn zu erreichen, so schiebt er sich mit jedem meiner Schritte ein Stück weiter nach hinten, aber immer gerade soweit, das ich ihn noch sehen kann.
Egal mit welcher Kraft und Energie ich voran schreite werde ich ihn nie einholen. Es ist uns Menschen nicht vergönnt unseren Körper abzustreifen und frei zu sein.
Dies gebührt nur der Schlange.
Wir müssen unser Leben lang offen bleiben für Neues
und jeden Tag dazulernen um es ihr gleichzutun.
 
Jeder Mensch kann mein Freund sein, er muss es sich nur verdienen und sich als würdig erweisen. Ich bin nicht gewillt meine Zeit zu verschwenden,
als Hilfsmittel zu fungieren und alleine zu enden.
 
Unsichtbar und dennoch existent wie ein Schatten,
der euch ständig begleitet aber nie wahrgenommen wird.
 
Jeder Mensch trägt eine Maske um sich zu verbergen. Nicht fähig sein wahres Ich zu offenbaren sofern er überhaupt weiß, das der Baum seines Lebens große Wurzeln hat, die versteckt im Erdreich wachsen und großen Einfluss nehmen auf sein Äußeres.
Das sehende Auge mit einer Träne, weil ihm nicht gefällt was es sieht, ist genauso wichtig wie Ouroboros, der es umschling und in seiner Bahn hält.
 
Einsam geboren, einsam leben und einsam sterben.
 Nur Opfer beklagen sich und Opfer ist nur der, der sich zu einem machen lässt.
  Ich denke zu viel und greife allzu gern zur Werkzeugkiste. Ich vertrete nun einmal die Ansicht, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Die Lösung kann ich aber nicht liefern, sondern nur einen Rat der den Weg beschreibt.
  Diese Maske will ich nicht tragen und schleudere jedem der mich fragt
meinen Hass ins Gesicht.
Denn er soll euch lehren das Leben zu lieben.
Reden ist Silber und schweigen ist Gold. Ich kann nicht schweigen, das würde bedeuten dass ich meinen Kampf aufgegeben hätte.
Ich bin gerne bereit zu geben und wundere mich wie selbstverständlich dies für meine Mitmenschen geworden ist. Die wenigsten bedanken sich dafür und das macht mich krank. Sie saugen mich leer und werfen mich auf den Müll.
  Ich muss zu neuer Kraft finden und wenn mich niemand füllen will muss ich dies selber tun. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die man nicht mehr wahrnimmt.
Zu schnell und kalt ist unser Leben geworden.
Erfreut euch an den kleinen Dingen die ihr nicht mehr seht, sie zeigen euch,
wer an euch denkt und wen ihr besser vergessen solltet.
Denkt aber daran:
wenn ich gebe, darf ich nicht erwarten
auch etwas dafür zu bekommen.